Heute gibt es mal einen etwas anderen Beitrag. Da ich momentan im Rahmen der Sommerakademie der Heilpraktiker Schule zwei Vorträge vorbereitet habe bzw. noch dabei bin, gibt es heute 10 Tipps und Tricks für einen gelungen Vortrag.

 
1. Das eigene Thema spannend finden 

2. Gute Vorbereitung

3. Leichte Sprache

4. Struktur

5. Eine Notlösung haben

6. Nicht zu lange

7. Weniger ist mehr

8. Reize setzen

9. In der Ruhe liegt die Kraft

10. Persönliches einbringen

 

1. Das eigene Thema spannend finden

Du hältst einen Vortrag und könntest fast selbst einschlafen beim reden? So wird es schwer überzeugend aufzutreten. Denn deine Stimmung wird sich auf das Publikum übertragen. Versuche spannende Aspekte an deinem Thema zu finden, so dass sich deine eigene Faszination auf die anderen überträgt.

 

2. Gute Vorbereitung

Damit der Vortrag dann nicht nur spannend wird, sondern man auch leicht Zuhören und Folgen kann, hilft die Vorbereitung. Ich habe die Folien meistens sehr schnell zusammen geschrieben und übe dann immer wieder die passenden Worten zu den Folien zu finden. Wenn ich mir meinen Vortrag dreimal selbst halte, ist er niemals gleich. Denn die Übergänge und manche Ideen kommen mir erst spontan beim Vortragen. Warum ich trotzdem immer wieder übe? Mit jedem üben wird man sicherer, bekommt neue Ideen und wird auch mit dem Thema vertrauter.

 

3. Leichte Sprache

Benutze kein Fremdwort, das du nicht erklärst. Denn 1. sind nicht nur Experten im Publikum, 2. ist es selbst für Experten hilfreich wenn das Wort noch einmal ganz kurz erklärt wird,und 3. wirkst du viel intelligenter wenn man merkt, dass du weißt wo von du redest. Wenn du Fachwörter benutzen möchtest erkläre sie, und frische die Erklärung eventuell beim zweiten Benutzen des Fachwortes noch einmal auf.

Beispiel:
„Jede Bachblüte hat eine bestimmte Affirmation. Mit einer Affirmation meint man so etwas wie die Botschaft der Bachblüte, also eine Botschaft über den Zustand den man mit der Einnahme erreichen will. Ein Beispiel wäre ….“ und später im Vortrag „Die Affirmationen der Bachblüten, ihr wisst dass waren die positiven Botschaften….“

 

4. Struktur

Der Zuhörer hat meistens keine Ahnung was ihn erwartet. Er kennt nur den Titel des Vortrags, mehr Informationen hat er meist nicht. Nimm ihn mit auf deine Reise, in dem du anfangs eine Übersicht anfertigst und immer wieder klar machst an welchem Punkt ihr euch gerade befindet. Es macht außerdem Sinn den zeitlichen Rahmen am Anfang zu klären, so kann sich das Publikum besser einstellen.

 

5. Eine Notlösung haben

Was könntest du tun, wenn die Technik bei einem Online-Vortrag versagt? Was machst du wenn deine Folien plötzlich nicht richtig angezeigt werden? Natürlich ist es hilfreich vom Positiven auszugehen, doch ein paar Ideen für den Notfall sind immer nützlich.

 

6. Nicht zu lange

Wenn du selbst die Länge deines Vortrags bestimmen kannst, dann halt es lieber kurz und knackig. Kaum ein Mensch jenseits der 20 schafft es noch über 45 Minuten konzentriert zu zu hören. Schon gar nicht wenn es keine Interaktion gibt.

 

7. Weniger ist mehr

Was für die Vortragslänge gilt, gilt auch für die Texte auf den Folien. Wenn deine ganze Folie zu geknallt ist guckt niemand mehr auf dich, und alle nur noch auf die Folien. So geht schnell die Aufmerksamkeit verloren. Die Folien sollten wirklich nur das wesentliche enthalten!

 

8. Reize setzen

Wie schon beschrieben fällt ständiges zuhören schwer. Daher nutze Möglichkeiten Reize zu setzen. Du kannst Dinge mit bringen und zeigen (oder bei einem Online-Vortrag in die Kamera halten), offene Fragen stellen, die das Publikum auffordern aktiv teilzunehmen, kurze Umfragen machen oder auch das Publikum aktiv zum Mitmachen einladen.

 

9.In der Ruhe liegt die Kraft

Wenn du denkst, du redest wie eine Schnecke bist du vermutlich immer noch viel zu schnell. Das ist oft der Aufregung geschuldet oder der Tatsache das man selbst so sehr im Thema drin ist, dass das eigene Gehirn keine Zeit mehr zur Verarbeitung braucht. Doch für deine Zuhörer ist alles neu. Versuche langsam zu reden und gezielte Pausen zu machen.

 

10. Persönliches einbringen

Wenn man zurück denkt an all die Vorträge die man in seinem Leben schon gehört hat, sind es doch meist die persönlichen Sachen die hängen bleiben. So hat ein ehemaliger Lehrer einmal mit uns über Drogen geredet und von einem Drogensüchtigen Angehörigen berichtet. Alles was er erzählte hatte war so emotional und ging so tief rein in meinen Kopf wie es 10 Vorträge über Drogen nie gekonnt hätten. Vielleicht findest auch du etwas persönliches, dass du in deinen Vortrag einbinden kannst.

 

10 Tipps für einen gelungenen Vortrag

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