Nachdem ich die progressive Muskelentspannung und die Fantasiereisen vorgestellt habe, möchte ich heute ein paar allgemeine Tipps zum leichteren Entspannen geben. Gerade wenn man neu mit dem Thema Muskelentspannung, Selbsthypnose, Fantasiereise und Co beginnt, fällt es oft schwer sich wirklich fallen zu lassen. Daher hier 5 Dinge, die die Entspannung erleichtern.

1. Lass dir genug Zeit.

„Ich mach jetzt noch schnell Entspannung und dann können wir los.“ wie oft habe ich diesen Satz schon gesagt und wie irrsinnig ist er überhaupt?

Das Thema Zeit ist vor allem zu Beginn sehr wichtig. Denn grade für Entspannungsneulinge ist es oft schwierig in die Entspannung rein zu kommen. Wenn man dann mal drin ist möchte man ungerne wieder raus aus dem schönen „Flow“-Gefühl.

Daher rate ich am Anfang immer mindestens 10 Minuten drauf zu schlagen. Wenn ich um 18 Uhr weg muss und es ist schon 17:30 Uhr und ich möchte gerne noch eine Entspannungsübung machen, dann wähle ich lieber eine 10-15 Minuten lange als eine 25 mintütige, so dass ich auch wieder genug Zeit habe um zu mir zu kommen.

Auch wenn die kurze Entspannung vielleicht etwas weniger tief ist, ist sie immer noch hilfreicher als eine Entspannung unter Zeitdruck.

2. Such dir einen Kraftort

Such dir einen Ort an dem du dich sicher und geboren fühlst. Dort kann es hell oder dunkel sein, warm oder kalt, er kann drinnen oder draußen in der Natur sein, wichtig ist nur dass du dich an diesem Ort wohl fühlst. Falls du noch nicht weißt wo dein Kraftort ist, frage dich: Wo gehst du instinktiv hin um Energie zu tanken?

3. Mach es dir gemütlich

Zieh dir bequeme Kleidung an, schaffe für dich angenehme Temperatur und Lichtverhältnisse und los geht’s. Dabei ist es egal ob das Licht von draußen, eine Kerze oder einer Lampe kommt oder ob es stockduster ist, solange du dich wohl fühlst.

4. Wähle die richtige Art der Entspannung für deine Situation

Verschiedene Situationen erfordern verschiedene Entspannungsarten, wähle je nach dem wie es dir geht, die passende Form. Während bei mir beispielsweise eine progressive Muskelentspannung gut bei Kopfschmerzen hilft, ist eine Fantasiereise bei einem Kopf voller Gedanken für mich die passendere Entspannung.

5. Übung macht den Meister

Übe weiter auch wenn du dich ein paar Tage sehr entspannt fühlst. Stell dir die Fähigkeit zur Entspannung wie ein Muskel vor, der verkümmert wenn er nicht trainiert wird. Natürlich können wir auch den Entspannungsmuskel mal für ein paar Wochen ignorieren, doch dann brauchen wir uns nicht wundern, wenn das erste Entspannen nach der Pause schwierig wird.

Tipp:

Wer die Entspannung schon gut beherrscht, kann es nun auch trainieren in unbequemeren Situationen z.B. bei der Bahnfahrt oder in der Mittagspause zu entspannen. So kann man lernen auch unter stressigen Umständen zu relaxen. Denn das sind bekannterweise ja die Phasen in denen wir eine Pause besonders nötig haben.

5 Tipps zum leichteren Entspannen

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